Mit Italien und Spanien lässt sich an der Börse viel mehr verdienen als mit deutschen Anleihen. Doch dafür brauchen Anleger starke Nerven.
37 Mitarbeiter im Pariser Finanzministerium müssen regelmäßig Abnehmer für Staatsanleihen finden. In diesem Jahr verkaufen sie Papiere im Wert von 184 Milliarden Euro. Der Druck
Die Abstufung Italiens ist ein weiterer Schritt in die neue Welt der Staatsanleihen. Entweder sind sie riskant oder ertragsschwach. das liegt am säkularen Umbruch der
Trichet drängt die Euro-Staaten, das Rettungspaket sofort umzusetzen. Um die Märkte zu stützen, kauft die EZB Staatsanleihen in Milliardenhöhe.
Nun ist Italien in den Fokus der Marktteilnehmer geraten. Die Kurse der Staatsanleihen des Landes geraten unter Druck und die Nachfrage nach Absicherung steigt.
20, 30, gar 60 Prozent mit solchen Renditen locken derzeit griechische Staatsanleihen. Glaubt man der Politik, sind zumindest die kürzeren Laufzeiten ein todsicheres Geschäft.
Amerika hängt in einer Konjunkturdelle und Europa zögert das Ende mit Schrecken in Griechenland hinaus. Zudem beendet die Fed bald den Ankauf von Staatsanleihen über


